Was ist OUYA? Auf den Punkt gebracht!

Die OUYA ist eine Spielekonsole, die mit Hilfe eines Kickstarter Projekts ins Leben gerufen wurde. Sie basiert auf Android und ist offen für alle Entwickler.

Das Besondere ist, dass jedes Spiel kostenfrei angespielt werden kann und die Konsole nur Rund 100€ kostet.

Aber wie spricht man denn eigentlich dieses Wort aus? Hier habt Ihr die Antwort:

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Der Hintergrund

Julie Uhrmann, die Geschäftsführerin des OUYA Unternehmens, stellte das Konzept Ihrer Videospielkonsole am 2. Juli 2012 vor und ruf kurz danach am 10. Juli 2012 eine Kickstarter-Kampane ins Leben.

Ihre Idee war es, das schnelle casual gaming wieder auf den heimischen Fernseher zu bringen.

Mit der Kampagne sollten $950.000 gesammelt werden um das Projekt fort zu führen.  Das angegebene Ziel von $950.000 wurde bereits nach 8 Stunden erreicht. Das Ergebnis war dann sogar $8.596.474, da es so viel Interesse bei den Unterstützern fand. Damit stellte die OUYA laut Kickstarter mehrere neue Finanzierungsrekorde auf.

Schnell wurden auch namhafte Unterstützer gewonnen. Dazu zählen zum Beispiel Robert Bowling, ehemaliger Creative Strategist bei Infinity Ward; Square Enix mit einer Neuauflage des Titels Final Fantasy III; die Entwickler von XBMC mit der Integration Ihrer Medienplatform und Bandai Namco, die ankündigten, darüber zu verhandeln einige Titel auf der OUYA zu veröffentlichen.

Die ersten Entwickler-Konsolen wurden ab dem 28. Dezember 2012 verschickt.

Das Erscheinungsdatum der OUYA war der 25. Juni 2013.


Warum OUYA?

Als ich das erste mal von dem Projekt hörte, war ich sehr positiv überrascht und konnte es kaum Erwarten, bis die Konsole endlich raus kam. Aber was sind eigentlich die Gründe dafür?

Als Erstes ist zu nennen, dass durch die Konsole endlich wieder das einfache casual gaming für zwischendurch auf den Fernseher kommt. Manchmal hat man einfach nicht die Zeit um sich in die heutigen, meist sehr aufwändigen Triple-A Blockbuster  hinein zu denken. Und seien wir mal ehrlich, wer vermisst denn nicht die alten Klassiker für Zwischendurch. Mir sind da auch direkt die Automatenspiele wie Metal Slug und Sunset Rider eingefallen.

Das Zweite sehr entscheidende Argument ist der Preis. Wo bekommt man schon eine vollwertige Konsole mit Controller für diesen Preis? Und dazu kann man jedes Spiel auch noch kostenfrei testen – Das Free to play-Prinzip. Natürlich muss man nachher eventuell das Spiel kaufen aber selbst diese Preise rangieren auf Smartphone ähnlichem Niveau.

Dazu kommt noch, dass alles auf Android basiert und somit besteht großes Potential für weitere Anwendungen. Da sind XBMC, OnLive und viele weitere zu nennen. Mit OnLive könnte man jedes Spiel auf der OUYA spielen, da die Spiele über einen externen Rechner laufen und nur noch über die OUYA auf deinen Fernseher gestreamt werden.

Alles in Allem sprechen viele Fakten  für die OUYA und bei dem Preis braucht man eigentlich nicht lange überlegen.


Hardware

 

Bei der Hardware wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass Sie möglichst wenig Platz einnimmt. Außerdem sollte sie für jeden erschwinglich sein. Das Ergebnis war ein 75mm x 75mm x 82mm großer und 300g schwerer Würfel.

Innenleben

  • System on Chip: nVidia Tegra 3 T33-P-A3[26]
  • CPU: Quad-core 1.7 GHz ARM Cortex-A9 MPCore (ARMv7-A architecture) NEON Advanced SIMD extensions and VFPv3 Floating Point unit
  • GPU: nVidia GeForce ULP @ 520 MHz (12.48 GFLOPS) Hardware 1080p MPEG-4 AVC/h.264 40 Mbit/s High-Profile, VC1-AP, and DivX 5/6 video decode
  • Speicher (RAM): 1 GiB DDR3-1600 SDRAM
  • Interner Speicher: 8 GB eMMC Flashspeicher
  • Stromverbrauch: 4.5 watts (gaming), 1 watt (standby)
  • Size: 75×75×82 mm (3.0×3.0×3.2 in)
  • Weight: 300 g (11 oz)

Schnittstellen

  • Video Ausgang: HDMI 1.4, 1080p or 720p resolution. Stereoscopic 3D Unterstützung.
  • Audio Ausgang: HDMI (ARC), 5.1 or 2.0
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 10/100 Ethernet (8P8C)
  • Bluetooth LE 4.0
  • 1x USB 2.0
  • 1x microUSB

Controller

Zu jeder guten Konsole gehört natürlich auch ein guter Controller. Das dachten sich auch die Entwickler der OUYA und wollten mit Ihrem Controller etwas ganz neues schaffen. Dazu sollte auch das Touchpad auf dem Controller zählen. Auch die Ergonomie sollte ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung darstellen.

We are designing the controller to be a love letter to console gaming. It will have everything you’ve learned to love: fast buttons, triggers, laser-precise analog sticks, a D-Pad – and it will have a touchpad for any games making the trek from mobile or tablet to the TV. It’ll be just the right weight. We are working with select developers to play-test the controller through development.  We call it ‘the Stradivarius of controllers,’ and we hope developers will be inspired to take gameplay to a new level with it.

Hier sind die wichtigsten Sachen kurz und knapp zusammengefasst:

  • Touchpad
  • zwei Analog-Sticks [L3,R3]
  • D-Pad (Kreuz)
  • 4 Aktionstasten (O,U,Y,A)
  • vier Schultertasten (2x digital [L1,R1], 2x analog [L2,R2]
  • Menüknopf
  • 4 LEDs zur Unterscheidung der Controller
  • Bluetooth (Kabellos)
  • 2x AA-Baterien
  • max. 4 Controller pro OUYA

Es gibt auch Berichte darüber, dass eventuell alternative Controller (z.B. die von der Xbox 360 [von golem.de bestätigt], der Playstation3 oder von der Nintendo Wii) verwendet werden könnten. Dies geht aber nur mit kompatiblen Spielen.


Software

Nachdem wir die Frage “Was ist Ouya” beantwortet haben, widmen wir uns nun der Frage “Was kann Ouya”. Die Software der OUYA basiert auf Android 4.1.2. Darüber wurde eine eigene Benutzeroberfläche gelegt. Die Oberfläche wirkt sehr schlicht und aufgeräumt. Als Benutzer kann man nur auf die Einstellungen des darunterliegenden Android zugreifen.

We believe a great console requires a great user experience. We are working with the award-winning designer, Yves Behar, and his firm fuseproject (designer of the Jambox).

Die Software wird automatisch über das Internet aktualisiert. OUYA hat für seine Spiele einen eigenen Store eingerichtet.

Mit der Ouya kann man auch im Internet surfen und man kann optional auch eine externe Tastatur anschließen.

Da OUYA auf Android basiert, können mit wenig Aufwand auch Apps installiert werden, die eigentlich nicht in dem OUYA-Appstore zu finden sind. Dies funktioniert leider nicht bei allen Apps aber bei dem First Person Shooter “Open Arena” funktioniert es. Nachfolgende kurze Anleitung gibt einen kleinen Einblick, wir leicht sich auch diese Installation durchführen lässt.

Dazu lädt man einfach über den integrierten Browser die die Installationsdateien von Android Apps im APK-Format herunter. Anschließen kann man über die Einstellungen unter Manage/System/Advanced auf den internen Speicher zugreifen und unter “Downloads” die heruntergeladenen APK-Dateien installieren. Die App befindet sich nachher anschließend unter den anderen Spielen, unter dem Menüpunkt Play oder unter Make/Software.

Ein weiteres Highlight der OUYA ist die integration von XBMC. XBMC ist ein open source media player und entertainment hub für digitale Medien und wird bereits auf vielen HTPCs verwendet um sich selber zuhause ein kleines Heimkino zu bauen.

Dank Andorid ist es aber auch möglich andere Anwendungen wie Emulatoren, TuneIn, Plex oder Firefox auf die Konsole zu spielen. Durch das offene System hat die Konsole ein sehr großes Potential! Besonders dem Thema Emulatoren werden wir uns Ende dieser Woche noch intensiver widmen.


Eine offene Konsole

Man kann die Konsole mit einfachen Handgriffen komplett zerlegen und ermöglicht so das einfache Modifizieren der Konsole. Der Fantasie werden dort keine Grenzen gesetzt. Es liegt an Dir, was du aus der Konsole machst.

Außerdem kann man die Konsole ohne Garantieverlust rooten. Damit wird den “Hacker” auch freier Spielraum gelassen. Allerdings wird man dann keinen Zugriff mehr auf seine Spiele haben. OUYA wird aber eine einfache Methode zur Verfügung stellen um dies wieder Rückgängig zu machen.

 

Was meint ihr? Wird sich die OUYA im Vergleich zu den großen Konsolen am Markt behaupten können? Hinterlasst uns eure Meinung in den Kommentaren.

 

2 Comments

 

  1. 13. Juli 2013  22:41 by http://r10noticias.com/redesocial/CarissaMe/tab:info Antworten

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